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Pharmazie

HOMÖOPATHIE – gewusst - WIE

 

In der Homöopathie werden  Arzneimittel eingesetzt, die aus verschiedenen Bereichen der Natur, aus biochemischen und synthetischen Ausgangsstoffen stammen.

 

Echinacea

 

Die Grundlagen der Homöopathie gehen auf den Begründer dieser Heilmethode Samuel Hahnemann zurück.

Samuel Hahnemann

Er verwendete ungefähr 150 Arzneien; heute werden etwa 4.000 Stoffe nach homöopathischen Vorschriften verarbeitet.

Etwa 65% der Arzneien werden aus dem Pflanzenreich gewonnen,

rund 30% stammen aus dem Bereich der Mineralstoffe und Metalle

und etwa 5% sind biochemische Substanzen.

Die Grundlagen der Homöopathie sind im  Wesentlichen in drei Arten von Nachschlagewerken zusammengefasst:
  • Die Materia medica potenzierter Arzneien ist eine der umfangreichsten medizinischen und pharmazeutischen Sammlungen von toxikologischen, botanischen und pharmakologischen Daten, die über zwei Jahrhunderte zusammengetragen wurden und derzeit mit modernsten Datenbanken aktualisiert wird.
  • In Repertorien werden Symptome aus Arzneimittelprüfungen, die am gesunden Menschen durchgeführt worden sind, sowie toxikologische und klinische Beobachtungen dokumentiert.
  • Die Herstellungsvorschriften sind in Arzneibüchern ersichtlich, die laufend aktualisiert werden.

arzneibuch

Viele der Pflanzen sind giftig und bedürfen einer genauen pharmazeutischen Aufarbeitung, um die Heilwirkung zu garantieren.

z.B.:  Atropa bella-donna, die Tollkirsche.

tollkirsche

 

Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, welches Arzneimittel gegen welche Krankheit verwendet werden soll und wie die Funktionsweise erklärt werden kann?

Zu den bekanntesten homöopathischen Mittel, an Hand derer man die Wirkung am Besten erklären kann, zählt Allium cepa, die Küchenzwiebel. zwiebel

Sie haben bestimmt schon einmal eine Zwiebel geschnitten und anschließend mit Tränen und dünnflüssigen Nasensekreten gekämpft. Falls Sie einmal  Schnupfen haben sollten, der mit diesem Symptomen einhergeht, können Sie Allium cepa als Heilmittel verwenden.

 

Daraus leitet sich das Ähnlichkeitsprinzip, eine der Säulen der Homöopathie ab:

Das Arzneimittel muss in der Lage sein, das Krankheitsbild beim gesunden Menschen hervorzurufen, das es beim Kranken heilen soll

 similia similibus curentur:

„Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt“

 

HomResearch beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, wie sich  Arzneien von der konzentrierten Ausgangssubstanz ausgehend, im Laufe der verschiedensten Potenzierungsmethoden verändern.

An Hand des Ihnen bestens bekannten Kochsalzes (Natrium chloratum  – in der Sparache der Homöopathie genannt), können wir Ihnen die Unterschiede zwischen Ausgangssubstanz “Salz” und dem  potenzierten Arzneimittel “Natrium chloratum” anschaulich demonstrieren.

Kochsalz, NaCl, Kristall

 

Natrium chloratum potenziert

Natrium chloratum potenziert, Vergrößerung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dunkelfeldmikroskopie © Univ.-Prof. Tobias Kühne

 

 

 

 

 

 

 

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