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Intensiv- & Notfallmedizin

Homöopathie in der Intensiv- und Notfallsmedizin

Das Buch der Herausgeber Univ.-Prof. Dr .med. Michael Frassund Dr. med. Martin Bündner beschäftigt sich mit der Anwendung der Homöopathie in der Intensivund Notfallmedizin; es zeigt auf, wie sich apparative Therapieverfahren und regulierend wirkende Homöopathie ergänzen können. Anhand von 145 Fallbeispielen wird anschaulich verdeutlicht, wie Homöopathie auch in der Intensiv- und Notfallmedizin wirkungsvoll zum Einsatz gebracht werden kann.

Buchbeschreibung:

ÖAZ 3 I 63. Jg. I 2. Februar 2009

Medizinische Kriterien

Beispiel: Knollenblätterpilzvergiftung

Eine beinahe 70-jährige Frau wurde mit einer Knollenblätterpilzvergiftung in die Intensivstation aufgenommen. Neben einem bereits erfolgten Myokardinfarkt waren auch das Bestehen einer eingeschränkten Nierentätigkeit und arteriellen Hypertonie bekannt. Die Patientin zeigte zusätzlich Zeichen einer Dyspnoe. Die Pilzvergiftung entwickelte sich zu einer lebensbedrohlichen Situation; diese nahm folgenden Verlauf: Kammerflimmern, zweimalige Defibrillation, komatös, intubiert und kontrollierte Beatmung, Anstieg von Serumlaktat und Transaminasen, Beginn einer kontinuierlichen veno-venösen pumpengesteuerten Hämofiltration, Transaminasen stiegen weiterhin an, Quick-Test sank ab.

Eine Lebertransplantation wurde aufgrund des schlechten Gesundheitszustandes der Frau abgelehnt; eine Leberersatztherapie wurde auch nicht in Erwägung gezogen. Alle Spezialisten waren sich über die infauste Prognose einig; die Angehörigen wurden schon über das bevorstehende Ableben der Patientin informiert. Die homöopathische Behandlung wurde nun in dieser aussichtslosen Situation begonnen, zum Einsatz kamen dabei: Arsenicum album (C 200, stündlich 5 Glob. über 2 Tage), Phosphor (C 200, stündlich 5 Glob. über 3 Tage), Helleborus niger (C 200, 1-mal tgl. 5 Glob. über 12 Tage). Die Patientin machte zunächst neurologische Fortschritte. Am dritten Tag war die hämodynamische und respiratorische Situation stabil, dennoch stiegen die Transaminasen weiterhin an. Nach kleinen Fortschritten begannen nach ca. 11 Tagen die Transaminasen einen Normalwert anzusteuern. Am Tag 19 war die Patientin bereits bei vollem Bewusstsein und fähig, mit Unterstützung Nahrung zu sich zu nehmen. Am Tag 26 wurde die Patientin auf die Allgemeinstation überstellt und am Tag 42 aus dem Krankenhaus entlassen. In der Zwischenzeit waren zwei Knollenblätterpilz- Mitesser an den Folgen der Vergiftung gestorben. Fazit des Autors Univ.- Prof. Dr. med. Frass – Leiter der Spezialambulanz »Homöopathie bei malignen Erkrankungen « der Abteilung für Onkologie an der Medizinischen Universität Wien: „Trotz der eindeutig lebensbedrohlichen Situation der Patientin war eine Rettung möglich.“

Die klinische Darstellung der einzelnen Krankheitsbilder erfolgt in dem Buch gemäß aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Fallbeispiele mit Repertorisation, Mitteldifferenzierung und Verlaufsbeobachtung sowie Materia medica mit über 70 Arzneimitteln. Darstellung der Beziehung zwischen Arzneimittel, Inhaltsstoff und homöopathischen Prüfungssymptomen.

k.s.

Intensiv apparative Therapieverfahren und regulierend wirkende Homöopathie können sich ergänzen.

Das Werk zeigt wie die Homöopathie in der Intensiv- und Notfallmedizin wirkungsvoll eingesetzt werden kann.

  • Klinische Darstellung der einzelnen Krankheitsbilder gemäß der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse Fallbeispiele mit Repertorisation, Mitteldifferenzierung und Verlaufsbeobachtung

 

Pharmazeutische Kriterien

Arzneimittelherstellung und Qualität: Ilse Muchitsch

Der Einsatz potenzierter Arzneien in der Intensivmedizin hat sich als sinnvolle und praktikable additive Therapiemethode etabliert, da gezielt gesetzte Arzneimittelreaktionen den Heilungsprozess anregen. Die Kriterien hinsichtlich der Arzneiqualität, Arzneiherstellung und Arzneiapplikation sind von großer Bedeutung, denn nur mit sehr gut zubereiteten Arzneimitteln können entsprechende Ergebnisse erzielt werden. Bei potenzierten Arzneimitteln gibt es Qualitätsunterschiede die sowohl die Ausgangsmaterialien, die Herstellung als auch die Lagerung betreffen ( II.3.3). Die folgenden Kapitel und der Arzneimittelkit sollen eine Übersicht über Inhaltsstoffe und Verarbeitung geben, um auf die pharmakologischen und toxikologischen Wirkungen der Arzneimittel einzugehen.

Autor des Buches: Homöopathie in der Intensiv- und Notfallmedizin

Univ. – Prof. Dr. Michael Frass

Leiter der Spezialambulanz:

Homöopathie bei malignen Erkrankungen

Seit Juli 2006 nach ÖNORM

EN ISO 9001:2000 zertifiziert

Klinische Abteilung für Onkologie

Klinik für Innere Medizin 1

Vorstand:

Univ.-Prof. Dr. Christoph Zielinski

Allgemeines Krankenhaus

Universitätskliniken

Währinger Gürtel 18-20

A 1090 Wien

Mobil: ++ 43 – 664 545 30 40

Tel.: ++ 43 – 1 – 40400 – 4506 , 5713 / 4466

Fax: ++ 43 – 1 – 40400 – 4545

E-mail: michael.frass@meduniwien.ac.at

 

Notfallmedizin

Bei Notfällen ist primär eine konventionelle ärztliche Abklärung notwendig.

In vielen Fällen hat sich gezeigt, dass eine additive, möglichst rasch nach dem Geschehen durchgeführte homöopathische Therapie die Beschwerden positiv beeinflussen kann.

Die Praxis hat bewiesen, dass die homöopathische Akut- und Notfallbehandlung eine schnelle, sanfte, sichere und nebenwirkungsfreie Methode ist. Homöopathie bietet eine sinnvolle Palette an Arzneien an, die als Ergänzung zur üblichen und oft unabdingbaren Notfallmedizin zu werten ist.

Bei einem Notfall ist jedenfalls die Rettung oder ein fachkundiger Arzt verständigen!

In einer 20 teiligen Serie „Homöopathie in der Apotheke“ der Österreischischen Apothekerzeitung ÖAZ wurden die wichtigsten Notfallmittel und die homöopathische Theorie aus medizinischer Sicht vorgestellt.

 

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