Physik

Kooperation mit Top - Forschungszentrum in Frankreich
Aerial – Illkirch/Strassburg – Technology Resource Center


Eines der Grundanliegen Homöopathie wissenschaftlich zu erklären, konnte durch den in der Schweiz lebenden Physiker Prof. Louis Rey Ph.D. im Forschungslabor Aerial in die Tat umgesetzt werden.
Prof. Rey hat mit Hilfe der “Thermolumineszenzmethode“ nachgewiesen, dass Wasser gleichsam ein „Gedächtnis“ für Stoffe“ hat, die vorher darin gelöst waren.

Dazu wird Wasser auf sehr tiefe Temperaturen abgekühlt und mit Röntgen- oder Gammastrahlen aktiviert. Anschließend wird das Wasser wieder langsam erwärmt. Bei der Erwärmung wird die gespeicherte Energie in Form messbarer Lumineszenz (selbstständige Abgabe von Lichtquanten) wieder abgegeben. Die Stärke der Lichtquanten (Peaks) lässt Rückschlüsse auf die molekulare Struktur der jeweiligen Lösung zu. Rey löste verschiedene Salze (Natriumchlorid und Lithiumchlorid) in Wasser und zum Vergleich in schwerem Wasser (D2O). Die genannten Salze bewirken eine signifikante Abschwächung des Signals. Er verdünnte und potenzierte die Lösungen nunmehr stufenweise so weit, dass mathematisch gesehen kein Molekül der Salze mehr in der Lösung enthalten ist. Vergleichbar zu den molekularen Salzlösungen waren die Peaks unter dem Einfluss der verschiedenen Salzlösungen schwächer als bei reinem Wasser und deutlich schwächer als bei schwerem Wasser. Daraus postulierte Rey, dass sich Wasser die Struktur jener Salze, die einmal schon gelöst waren, „merkt“.

Homöopathen gehen ebenfalls von der Annahme aus, dass polare Substanzen wie Wasser Informationen von Arzneistoffen speichern.
(Literatur: Physica A, 323 (2003) 67-74, Elsevier-Verlag, Oxford)

• Kooperation mit dem Hahn – Meitner-Institut Berlin

Wir freuen uns über die exzellente Partnerschaft mit dem Hahn-Meitner Institut, wo im Rahmen einer Dissertation mit verschiedensten Analyseverfahren die Veränderungen der Bindungsverhältnisse in Hinblick auf Homöopathie untersucht werden.

Wie hängen die technischen Eigenschaften eines Materials und seine mikroskopische Struktur zusammen? Danach fragen die Forscher am Berliner Hahn-Meitner-Institut (HMI). Sie erkunden neue Materialien und komplexe Materialsysteme. Innovative Herstellungsverfahren sind dabei immer im Blick.

Für Forschungsarbeiten zur Struktur der Materie betreibt das Helmholtz-Zentrum zwei wissenschaftliche Großgeräte: den Forschungsreaktor BER II für Experimente mit Neutronenstrahlung und das Ionen-Strahl-Labor ISL. Beide Anlagen dienen der Erforschung der Materie und verfügen über hoch spezialisierte Probenumgebungen, wo sich Experimente unter anspruchsvollsten Bedingungen durchführen lassen - eine auch von externen internationalen Wissenschaftlern gern und häufig genutzte Möglichkeit.