Homöopathie erfolgt nach genau definierten Kriterien:

- Vom Arzt durchgeführtes Patientengespräch

Dieses Gespräch (auch Anamnese genannt) umfasst sowohl die gegenwärtigen Symptome als auch frühere Erkrankungen, Befindlichkeitsstörungen, Vorlieben, Abneigungen (z.B. für oder gegen Schokolade), Modalitäten (unter welchen Umständen z.B. ein Schmerz besser oder schlechter wird). Die Befragung bezieht sich nicht nur auf den körperlichen, sondern im besonderen Maße auch auf den Geistes- und Gemütsbereich (z.B. Ängste, Träume).

- Sämtliche verfügbaren Untersuchungen (Röntgen, Labor, etc.) werden in die Arzneimittelwahl miteinbezogen

- Nun erfolgt der Vergleich der Patientensymptome mit jenen Zeichen, die bei der Arzneimittelprüfung gefunden worden sind (siehe Geschichte und Hintergrund)

- Der Arzt wählt nunmehr das Arzneimittel aus, das entsprechend der Symptomatik am besten passt.

- Bei der Nachkontrolle wird festgestellt, ob und wie das Arzneimittel gewirkt hat. Eventuell ist eine Dosisanpassung oder ein Mittelwechsel erforderlich.

- Homöopathie kann vor allem in akuten Fällen sehr rasch wirken. Patienten beobachten oft auch eine Erstreaktion, die andeutet, dass das Mittel im Körper seine positive Wirkung entfaltet.