- Vom Arzt durchgeführtes Patientengespräch
Dieses Gespräch (auch Anamnese genannt) umfasst sowohl die gegenwärtigen Symptome als auch frühere Erkrankungen, Befindlichkeitsstörungen, Vorlieben, Abneigungen (z.B. für oder gegen Schokolade), Modalitäten (unter welchen Umständen z.B. ein Schmerz besser oder schlechter wird). Die Befragung bezieht sich nicht nur auf den körperlichen, sondern im besonderen Maße auch auf den Geistes- und Gemütsbereich (z.B. Ängste, Träume).
- Sämtliche verfügbaren Untersuchungen (Röntgen, Labor, etc.) werden in die Arzneimittelwahl miteinbezogen
- Nun erfolgt der Vergleich der Patientensymptome mit jenen Zeichen, die bei der Arzneimittelprüfung gefunden worden sind (siehe Geschichte und Hintergrund)
- Der Arzt wählt nunmehr das Arzneimittel aus, das entsprechend der Symptomatik am besten passt.
- Bei der Nachkontrolle wird festgestellt, ob und wie das Arzneimittel gewirkt hat. Eventuell ist eine Dosisanpassung oder ein Mittelwechsel erforderlich.
- Homöopathie kann vor allem in akuten Fällen sehr rasch wirken. Patienten
beobachten oft auch eine Erstreaktion, die andeutet, dass das Mittel im Körper
seine positive Wirkung entfaltet.
KLASSISCHE HOMÖOPATHIE IN DER ZAHNMEDIZIN
Im Rahmen einer ganzheitlich orientierten Zahnmedizin zeigt die klassische Homöopathie
als effiziente und. nachhaltige Behandlungsmethode ihren großen Stellenwert.
Von homöopathischer Sichtweise aus betrachtet äußern sich viele Beschwerden
im Bereich der Zahn-, Mund-, und Kieferheilkunde aufgrund einer akuten oder
chronischen Verstimmung der Lebenskraft und benötigen zur Ausheilung eine Stärkung
auf der energetischen Ebene.
Das große Einsatzgebiet potenzierter Arzneien im zahnmedizinischen Bereich umfasst:
°Kariesanfälligkeit aufgrund mangelhafter Mineralstoffaufnahme aus der Nahrung
°Schmerzzustände, welche zahnbezogen (z.B. als Entzündungsreaktion oder als
Reaktion auf
eine Wurzelbehandlung) sowie auch nicht zahnbezogen (z.B. in Form einer
Trigeminusneuralgie oder als Phantomschmerzen nach Zahnextraktion) auftreten
können
°Erkrankungen des Zahnfleisches und Mundschleimhautveränderungen
°Zähneknirschen und Pressen
°Zahnbetterkrankungen
°Zahndurchbruchstörungen und Zahnfehlstellungen
°Behandlungsängste und Behandlungsphobien
°Konstitutionsbehandlung vor Amalgamsanierung bei Patienten mit geschwächter
Vitalität
Durch die Verabreichung der für den Patienten und sein Beschwerdebild passenden dynamisierten Arznei erreichen wir die Einleitung eines Heilprozesses auf der körperlichen, psychischen und geistigen Ebene, die Unterstützung des Abwehrmechanismus und die Schaffung eines stabilen Regulationszustandes durch Anregung der körpereigenen Entgiftungsmechanismen.
Bei bereits bestehender Schädigung im Bereich der Zähne oder des Zahnbettes
kombinieren wir die homöopathische Behandlung mit unseren zahnärztlichen Maßnahmen
(wie zum Beispiel bei Kariesneigung, Zahnbetterkrankungen, kieferorthopädischen
Problemen und Schmerzzuständen dentalen Ursprungs).
Ausschließlich homöopathisch behandeln wir Patienten mit Schmerzzuständen ohne
bestehenden Zahnschaden (zum Beispiel bei chronischen Kieferhöhlenbeschwerden,
Trigeminusneuralgien und Gesichtsschmerzen).
Nächtliches Zähneknirschen, und Zähnepressen sowie der Bereich der Behandlungsängste,
und Behandlungsphobien sind weitere Indikationen für eine homöopathische Vorgangsweise
als einzige therapeutische Maßnahme.
Der Behandlungserfolg einer homöopathischen Therapie im zahnärztlichen Bereich
lässt sich sehr gut mittels Kirlianphotographie überprüfen.
Bei der Energetischen Terminalpunktdiagnose nach Peter Mandel wird das Kirlianbild
von Finger-, und Zehenkuppen ausgewertet, welche als Anfangs-, und Endpunkte
(Terminalpunkte) von Akupunkturmeridianen Aufschluss über die Bioenergetik des
gesamten Organismus geben.
Das Abstrahlungsgebiet beider Daumen (die Topographie des energetischen Umflusses
Lunge/Lymphe umfasst die Sektoren Zähne 1 bis 8, die Nebenhöhlen, den lymphatische
Rachenring, den Bereich der Mandeln und das Ohr) stellt den visuellen Mittelpunkt
bei der Interpretation der Bilder dar, da sich eine Blockade im Lymphfluss des
Kopfes aufgrund von Störfeldern im Zahn-, bzw. Kieferhöhlenbereich negativ auf
den ganzen Organismus in Form von Wechselbeziehungen zwischen Zahnherd und Organen
auswirkt.
Homöopathische Behandlung beseitigt die Lymphabflussstörung im Kopfbereich und
die energetische Herdbelastung, indem die negative Informationsschiene zum Gewebe
durchbrochen und der Energiefluss wiederhergestellt wird.
Der Behandlungserfolg einer homöopathischen Therapie kann objektiv anhand der
veränderten Strahlungsphänomene des ETD (Energetische Terminalpunkt – Diagnose)
– Bildes überprüft werden.
© Dr. Bettina Patay-Kremliczka
FA f. Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
1130 Wien, Rohrbacherstrasse 25
Homöopathie in der Apotheke 1 [pdf]
Homöopathie in der Apotheke 2 [pdf]
Verschüttelt, nicht verdünnt [pdf]
Potenziert und verrieben [pdf]
Schulmedizin und Homöopathie [pdf]
Von Hippotakres bis Hahnemann [pdf]
Homöopathische Notfallapotheke [pdf]