"Denken wir gesund?"

 

Als

Auftakt und als Denkanstoß

für 2010

möchte ich das neuerste Buch

von

Em. O.Univ.Prof. Dr. Herbert PIETSCHMANN

vorstellen.

 

 

„Denken wir gesund“

 

diese Frage möchte ich an den Beginn unteres Interview, das in einer Apotheke stattfindet, stellen.

 

Der Hintergrund dieser Fragestellung liefert:

 

Ihr neues Buch „Die Atomisierung der Gesellschaft

 

der Fortbildungsabend der Landesgeschäftsstelle Wien und des Interdisziplinären Homöopathischer Arbeitskreis der Österreichischen Apothekerkammer, Landes-geschäftsstelle Wien

 

Denkrahmen der Naturwissenschaft und seine Grenzen in Hinblick auf Homöopathie

 

(Phänomen und Reproduzierbarkeit ; verblüffende Effekte der Quantenmechanik)

 

Frage: gibt es eine Philosophie die zu Quantenmechanik bzw zu dem Phänomen Wasser passt?

Wenn ich Sie als Physiker auch der Quantenphysik anspreche, sollte es nicht noch weitere, der der Quantenphysik entsprechende, Philosophie(n) des 21 Jhdts geben?

 

 ( „ Verschränkung“ -  am Beispiel Wasser)

 

Paßt die „entweder/oder  Logik Aristoteles zu dem System der Homöopathie,

indem ein Hierarchiesystem sowohl in der Herstellung als auch bei der Wertung der Symtome bei der klassischen Arzneimittelfindung von Bedeutung ist.

Entweder Wissenschat oder Meinung

 

Oder sollte die pluralistische Orientierung Sokrates mit mehr Meinung als Verständnis  -so mach dem Motto: „wer heilt halt recht“ im Vordergrund stehen

Die Atomisierung der Gesellschaft

Der materielle Wohlstand in der Spaßgesellschaft und der Drang nach Selbstverwirklichung haben dazu geführt, dass die meisten Menschen ohne wahre Kommunikation in der Gemeinschaft isoliert sind. Wie Atome in einem Edelgas stoßen sie zwar aneinander, haben aber darüber hinaus kaum eine Wechselwirkung. Als Ersatz dient bestenfalls maschinelle Kommunikation, Mobiltelefon und Internet. Für Menschen, die die Isolation des modernen Lebens überwinden wollen, werden einige Denkhilfen angeboten, aus denen jeder das auswählen kann, was ihm persönlich zusagt.
Die Trennung von Geist und Materie geht auf Descartes zurück. Sein "Ich denke, also bin ich!" zielt auf das Individuum. Dem wird "Ich kommuniziere, also sind wir!" entgegengestellt, um die Gemeinschaft als Ursprung des Einzelnen zu betonen. Dadurch soll den Menschen ein Weg aus ihrer Einsamkeit eröffnet werden. Der Isolation der Individuen entspricht in unserem Denken das aristotelische Entweder-Oder. Platon hat vor Aristoteles dialektisches Denken entwickelt, das kein Entweder-Oder verlangt. In einem verständlichen Modell wird dieses Denken dargestellt und angewandt.

 

 

 

Em. O.Univ.Prof. Dr.

 

Studium Mathematik-Physik Univ.Wien, Dr.phil.(sub auspiciis praesidentis) 1961.

Habilitation in theor.Phys. Univ.Wien und Göteborg 1966.

Forschungsjahre in Genf (CERN), Virginia (USA), Göteborg (Schweden) und Bonn.

Vortragsreisen in Europa, USA, Naher Osten, Japan und China.

Seit 1968 Ao.Univ.Prof., seit 1971 O.Univ.Prof. Univ.Wien,

Vorstand des Inst.f.theor.Phys., seit 1. Oktober 2004 Emeritus.

Korrespondierendes Mitglied der Öst.Ak.d.Wissenschaften und

der Wiener Internationalen Akademie für Ganzheitsmedizin,

Mitglied der New York Academy of Science und

Fellow der World Innovation Foundation.


Im Mittelpunkt seines Schaffens steht für Herbert Pietschmann das Vortragen und Lehren. Nach eigener Aussage sind diese beiden Tätigkeiten zwei seiner Lebensquellen. Seine Vorträge beispielsweise über Musik, insbesondere über das Werk Beethovens, sind beinahe ebenso bekannt wie seine berühmten Gleichungen.

 

Er hat bei der Erforschung der subatomaren Bausteine Bahnbrechendes geleistet. Seither ist der Wiener auf der Suche nach den letzten Fragen von der Physik zur Philosophie und Religion vorgestoßen, was sich u. a. auch in seinem im Ibera-Verlag erschienenen Buch "Gott wollte Menschen" nachverfolgen lässt.

 

http://homepage.univie.ac.at/Herbert.Pietschmann/

 

 

Bei einer Fortbildungsveranstaltung der Österreichischen Apothekerkammer, Landesgeschäftsstelle Wien und des Interdisziplinären Homöopathischen Arbeitskreises sprach er über den

Denkrahmen der Naturwissenschaft und seine Grenzen in Hinblick auf Homöopathie

Welche Erklärungsmodelle können wir erwarten – die Rolle der Physik

Phänomen und Reproduzierbarkeit

Umgang mit wissenschaftlichen Konflikten

so offen wie möglich – so kritisch wie notwendig

verblüffende Effekte der Quantenmechanik:

„ Verschränkung“ - am Beispiel Wasser

Ein Interview zu diesen Themen mit Prof. Pietschmann folgt in der Österreichischen Apotherkzeitung ÖAZ.

 

Ein erfolgreichens und denkfreudiges Jahr

wünscht Ihnen

Ihre

Ilse Muchitsch